Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des Förderverein Garden for Education and Healing e.V.,
ein turbulentes und kräftezehrendes Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Sowohl bei uns in Europa als auch in Kamerun hat die Corona Pandemie die Gesellschaft fest im Griff und führt zu
einigen Einschränkungen und Veränderungen des Alltags.
Eine Veränderung, die uns ganz direkt betrifft, ist der Hinweis darauf, sich nicht in größeren Gruppen zu versammeln. Durch den derzeitigen Lockdown ist es uns auf absehbare Zeit leider
nicht erlaubt, eine Mitgliederversammlung vor Ort abzuhalten und dennoch müssen wir für das Jahr 2020 eine Mitgliederversammlung vorweisen. Nach Rücksprache mit dem Finanzamt sowie dem
Vereinsregister am Amtsgericht Stuttgart gibt es die Option, sich nicht persönlich für eine Mitgliederversammlung zu treffen, sondern diese in Schriftform abzuhalten. Dabei muss
aber gewährleistet werden, dass allen Mitgliedern die Informationen, die sonst mündlich in der Versammlung besprochen werden, in Schriftform zugegangen sind und sie dadurch an der
Mitgliederversammlung „teilgenommen“ haben. Anstelle der Unterschriftenliste zur Anwesenheit, die sonst bei der Versammlung immer ausliegt, geschieht diese Bestätigung der Teilnahme dieses Mal in
Form von Rücklaufzetteln.
In diesem Rücklaufzettel bestätigt ihr per Unterschrift, dass ihr dieses Schreiben bekommen habt und Vorstand sowie Kassier entlastet. Nur wenn mehr als 50% aller Mitglieder bis zum 05.12.2020 den Rückmeldezettel zurückgesandt haben, gilt die Versammlung als durchgeführt. Gelingt dies nicht, müssten wir zusätzlich noch eine Versammlung vor Ort in diesem Jahr einberufen.
Wir danken euch also schon jetzt für Eure Mithilfe und hoffen, dass dieses Vorgehen so für alle Beteiligten stimmig ist. Sollte der ein oder die andere sich eine persönliche Mitgliederversammlung wünschen, würden wir dies durch einen Besuch desjenigen aufgreifen und die Themen der Mitgliederversammlung direkt besprechen. Meldet euch gegebenenfalls gerne bei uns. Zur Rückmeldung per Rücklaufzettel erklären wir dann am Ende des Berichts noch mal genau, was zu tun ist.
Wir haben den Bericht so aufgebaut, wie auch die Mitgliederversammlung normalerweise ablaufen würde. Es soll also zunächst das Jahr 2019 reflektiert werden, da Vorstand und Kassier für das Vereinsjahr 2019 von Euch auch entlastet werden müssen. Dann folgt ein Bericht über die aktuelle Situation im Jahr 2020 und über die finanzielle Situation des Vereins, indem der Kassenbericht sowie der Bericht der Kassenprüfer dargestellt werden. Anschließend wagen wir einen Ausblick auf das kommende Jahr 2021. Den Bericht als PDF könnt ihr hier auch herunterladen.
Rückblick auf 2019
Bereits im Herbst 2018 konnten wir das Projekt „Zaunbau“ starten mit dem Ziel, das gesamte Gelände des Kindesheims einzuzäunen und Sister Ann und den Kindern dadurch mehr Sicherheit und Freiräume im Alltag zu ermöglichen. Mit Hilfe einer großen Einzelspende in Höhe von 25.000€ von Cents for help e.V. und vielen Privatspenden in Höhe von 30.000€ konnten wir bis etwa Mitte des Jahres 2019 viel erreichen.
Im Januar 2019 drangen zum wiederholten Mal Soldaten (45 Personen) in das Kinderheim ein. Sie stellten drei Stunden lang alles auf den Kopf, da sie einen anonymen Tipp erhalten hätten, dass sich Separatisten und Waffen auf dem Gelände befinden würden.
Nachdem sie nichts finden konnten, drohten sie, das Haus anzuzünden. Glücklicherweise zogen sie dann unverrichteter Dinge wieder ab. Als die Kinder und Sister Ann dann im Juli 2019 auf dem Schulweg in eine Schießerei zwischen Separatisten und Militär gerieten, bei der „nur“ das Auto getroffen wurde, wurde deutlich, dass wir das Projekt „Zaunbau“ pausieren müssen.
Wir hatten zu diesem Zeitpunkt drei Seiten des Zauns komplett fertig gestellt.
Nur ein Teil der letzten Seite (Seite C) ist noch offen. Diese Seite ist felsig und ein sehr schwieriges, schlecht zugängliches Gelände, sodass über diese Seite weniger
Gefahr droht als über die anderen Seiten.
Dadurch fühlten sich die Kinder und Sister Ann deutlich sicherer und sind nun sehr glücklich über das abgegrenzte Grundstück, insbesondere während der zunehmenden Unruhen im Land.
In Absprache mit Sister Ann pausieren wir daher seit Mitte 2019 das Projekt „Zaun“ und konzentrieren uns bezüglich der Spendenzwecke auf die alltäglichen Sorgen und
Notwendigkeiten.
Dies umfasst die Verfügbarkeit von ausreichend Nahrungsmitteln, Wasser, gesundheitlich notwendige Dinge wie Medikamente und einen regelmäßigen Schulbesuch. Aufgrund der geflüchteten Menschen, die
zusätzlich zu den Kindern im Heim unterkommen konnten, war und bleibt dies eine große Herausforderung.
Durch einige Privatspenden sowie einer erneuten Unterstützung von Cents for help e.V. (8.000€ für Schulgebühren) konnten wir immer wieder Geld nach Kamerun schicken. Zeitweise Schwierigkeiten,
Geld zuverlässig nach Kamerun zu senden, konnten wir glücklicherweise beheben. So sind wir zwar nicht mehr in der Lage, via Western Union Geld in Sekundenschnelle an Sister Ann zu schicken, da
WesternUnion keine Transaktionen mehr in diese Region Kameruns tätigt und man der Unterstützung von Rebellen verdächtigt wird. Die Transaktion mittels Banküberweisung ist aber zum Glück
problemlos möglich, es dauert eben einige Tage, bis das Geld in Kamerun angekommen ist.
Unwetter zerstörten 2019 zusätzlich die gesamten Erträge auf der „Farm“ des Heims, wodurch die großen Mengen an Lebensmittel teuer eingekauft werden mussten. Das wiederum ist mit
großen Gefahren für Sister Ann verbunden, da die Stadt immer wieder abgeriegelt wurde und während der sogenannten „ghost town“ kein öffentliches Leben stattfinden konnte.
In der Mitgliederversammlung am 22.12.2019 wurde besprochen, dass wir zunächst einmal bei diesem Projekt der „Alltagsunterstützung“ bleiben, da die alltäglichen Sorgen und das tägliche
(Über-)leben zunächst Vorrang vor weiteren Projekten haben müssen.
Bei der Mitgliederversammlung verabschiedeten wir außerdem Heike Janisch aus ihrem Amt als Beisitzerin. Wir danken Heike für ihre Mitarbeit im Verein in den vergangenen Jahren
und freuen uns sehr, dass wir durch den Förderverein GEH auch weiterhin verbunden bleiben.
Erneut zur Wahl als Beisitzer stellten sich Michael Büchele und Peter Flütsch, die einstimmig gewählt wurden. Neu hinzugewinnen konnten wir Samuel
Stillhard, der für uns die Verbindung zu Lifevest in der Schweiz darstellt und der Sister Ann und das Kinderheim bereits seit seiner Kindheit kennt. Wir danken euch dreien für euer
Engagement und freuen uns auf den Austausch und die Entwicklung neuer Ideen und Projekte.
Jahresbericht 2020 und aktuelle Situation
Die politische Situation vor Ort wurde leider auch im Jahr 2020 nicht besser, im Gegenteil. Die Gewaltausbrüche im Land nehmen zu. Berichte von Sister Ann entsetzen uns immer wieder. Vor allem das Verlassen des Heims ist sehr gefährlich und wird deshalb teilweise wochenlang so gut es geht vermieden. Trotzdem müssen manche Wege auf den Markt für Alltagsbesorgungen gegangen werden. Erst vor wenigen Wochen gerieten Sister Ann und eine Helferin auf dem Markt in eine Schießerei. Glücklicherweise ist ihnen nichts zugestoßen und sie konnten mit ihren Einkäufen wohlbehalten zurückkehren, das sind aber natürlich immer sehr nervenaufreibende Situationen, die alle vor Ort, insbesondere die Kinder prägen. Durch das Auftreten der Corona Pandemie verschärfen sich die Schwierigkeiten vor Ort noch einmal erheblich. Die Lebensmittelpreise sind deutlich gestiegen, die medizinische Situation wird prekärer und der finanzielle Aufwand für den Förderverein GEH e.V. wird immer höher.
Priorität hat daher in der aktuellen Lage mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen nach wie vor die Versorgung der BewohnerInnen des Hauses (48 Kinder plus 12 Erwachsene) mit den nötigsten Dingen des täglichen Bedarfs. Diese Aufgabe umfasst in etwa die Summe von 25.000 Euro pro Halbjahr für Nahrung, Trinkwasser und medizinische Versorgung.
Leider betrifft die prekäre Situation aber zeitgleich auch die Schule. Neben den Kosten für Bücher und Uniformen müssen die Schulgebühren bezahlt werden. In den letzten drei Jahren blieben die Schulen aufgrund der Ausschreitungen und des sich hochschaukelnden Konflikts teilweise geschlossen und wurden nur zu Prüfungsterminen kurzzeitig geöffnet. Auch wenn teilweise kein Unterricht stattfinden kann, müssen dennoch Schulgebühren bezahlt werden, um die Chance der Kinder auf einen Abschluss zu erhalten. Trotz der angespannten Situation konnten alle Kinder ihr Schuljahresziel erreichen und werden in die nächste Klasse versetzt, was uns unter diesen schwierigen Bedingungen besonders freut.
Im kommenden Schuljahr ist bisher leider noch nicht absehbar, ob die Schulen geöffnet werden. Trotzdem müssen die Kinder die Schulgebühren entrichten, damit sie an den Prüfungen teilnehmen dürfen und das Schuljahr nicht wiederholen müssen. Pro Term (3 Monate) belaufen sich die aktuellen Schulgebühren für die Kinder auf ca. 9.300 Euro, im ganzen Schuljahr (3 Terms) kommen wir somit auf eine ungefähre Summe von 27.900 Euro. Fünf Jugendliche sollen, sofern möglich, im kommenden Schuljahr ihren Schulabschluss machen. Bedingt durch Corona und die politische Situation wird es ihnen aber kaum möglich sein, die schulischen Anforderungen im normalen Schulalltag zu bestehen. Um ihnen eine Konzentration auf den Unterricht zu ermöglichen, ohne von ständigen Lockdowns, gefährlichen Situationen auf dem Schulweg und häufigem Schulausfall betroffen zu sein, ist geplant, sie auf eine „Boarding school“, also ein Internat zu schicken. Das ist zwar in der Gesamtsumme etwas teurer, ermöglicht ihnen aber einen guten Schulabschluss, ein konzentriertes Lernen und eine sichere Umgebung. Pro Schüler/in wären dies etwa 1150€ pro Schuljahr, also 5.750€ für alle fünf Jugendlichen für ein Schuljahr auf dem Internat.
Die Schulgebühren stellen unseren kleinen Verein vor eine große Herausforderung. Neben den immer weiter ansteigenden Lebenshaltungskosten auch die Schulgebühren in voller Höhe bereitstellen zu können, ist uns momentan nicht möglich.
Um dieser Problematik ein wenig entgegenzuwirken, haben wir auch in diesem Jahr einen Zuschuss zu den Schulgebühren bei der Organisation Cents for Help beantragt. Schon im Jahr 2019 konnten wir hierüber 8.000 Euro erhalten. Wir warten also gespannt auf das Ergebnis am Ende des Jahres und hoffen bis dahin das Beste
Darüber hinaus war Sister Ann im vergangenen Jahr bis heute häufig krank. Sie klagte über Zahnschmerzen und insbesondere Rückenschmerzen und fiel immer wieder für längere Zeit aus oder konnte nur unter Schmerzen den Alltag bestreiten. Arztkosten und Krankenhausrechnungen mussten hierfür ebenfalls aufgebracht werden und wir hoffen sehr, dass sie sich langsam erholt, da es nach wie vor leider keine genaue Diagnostik und daher auch keine zielführende Behandlung gibt.
Im Juli konnte die Konfirmation und Taufe von 15 Kindern aus dem Heim stattfinden. Wir waren in der Lage, vorab ein wenig Geld für neue Kleidung, Essen und ähnliches zu schicken, sodass trotz der schwierigen Lage ein wenig gemeinsam gefeiert werden konnte.
Durch die Pandemie und die politischen Unruhen befinden sich aktuell noch mehr Flüchtlinge im Kinderheim. Der Platz wird knapp, was natürlich in Zeiten einer Pandemie besonders ungünstig ist. Daher wurde versucht, die Flüchtlinge auch außerhalb des Heims unterzubringen, was aber zusätzlich Geld kostet. Die Kinder essen gerade unter freiem Himmel auf dem Boden, da sie kein gemeinsames Zimmer mehr haben, in dem sie sich aufhalten können und gemeinsam essen, was insbesondere in der Regenzeit ein Problem war. Hier wäre eine gemeinsame „Dining hall“ hilfreich, in dem die Kinder auch nachmittags sitzen und ihre Hausaufgaben machen könnten.
Da viele der geflohenen Frauen nun durch die Pandemie ihr Einkommen verloren haben (viele verkauften am Straßenrand Nahrungsmittel oder arbeiteten als Tellerwäscherinnen), konnten sie in finanzieller Hinsicht gar nichts mehr beitragen. Die Kinder und Helferinnen im Heim kochen und bringen ihnen Essen vorbei, auch wenn sie außerhalb untergebracht sind, da keiner sich selbst überlassen werden soll. Das führt zu einer weiteren Verschärfung der Nahrungsmittelsituation
Essen und Wasser sind aktuell Mangelware. Die Farm, auf der ein Großteil der Nahrungsmittel für den Eigenbedarf des Kinderheims angebaut wurde, ist seit der Bürgerkriegssituation kaum mehr erreichbar. Sie liegt in einem Gebiet, in dem sich die Rebellen aufhalten und wo ein Umschlagplatz für Waffen vermutet wird, weshalb es dort häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Separatisten und Militär kommt. Dadurch ist es kaum möglich, dort weiterhin zuverlässig Nahrungsmittel anzubauen und zu ernten. Das bedeutet, dass noch mehr finanzielle Mittel nötig sind, um Nahrungsmittel auf dem Markt zu kaufen. Dort sind die Preise aber weiterhin angestiegen, ein wirklich schwieriger Teufelskreis.
Dazu kommen in letzter Zeit Probleme mit der Stromversorgung. Teilweise wochenlang gibt es so gut wie keinen Strom im Kinderheim, was nicht nur die Kommunikation schwierig macht, sondern auch die Wassersituation prekär werden lässt. Denn der Brunnen funktioniert derzeit nur mit Hilfe einer elektrischen Pumpe, ist also längere Zeit kein Strom vorhanden und sind die Wassertanks geleert, gibt es kein Wasser auf dem Grundstück. Die Verantwortlichen vor Ort wünschen sich daher sehnlichst einen Stromgenerator, damit sie weniger abhängig von der öffentlichen Stromversorgung sind. Auch über die Installation von Solarpaneels wurde schon häufig diskutiert und es wurden Pläne und Ideen geschmiedet. Ebenso wurde schon geplant und überlegt, wie die Wasserproblematik in Angriff genommen werden kann. Beispielsweise wurde über das Bohren eines zweiten Brunnens nachgedacht, da beim bisherigen Brunnen der Grundwasserspiegel immer niedriger wird. Zusätzlich wurde überlegt, den derzeitigen Brunnen mit einer leistungsfähigeren Pumpe zu versehen und weitere Wassertanks zu installieren, damit bei guter Stromversorgung die Tanks gefüllt werden können, um so auch stromfreie Zeiten besser zu überstehen. Leider ist es derzeit nicht möglich, diese Projekte umzusetzen, da wir uns zunächst um die alltäglichen Bedürfnisse kümmern müssen und für weitere Projekte leider die Finanzen fehlen.
Das Kinderheim geht im Viertel mit gutem Beispiel voran, was Hygiene und Hygieneschulungen anbelangt. Mit Beginn der Corona Pandemie wurden Seifen an den Ein- und Ausgängen des Heims platziert mit einem Eimer Wasser, das Grundstück darf nur mit einer Maske betreten werden und die Kinder sowie die Nachbarschaft wurden und werden wiederholt im richtigen Umgang mit Hygiene unterwiesen. Das Heim wird nur noch zu nötigen Veranstaltungen verlassen, wie Krankenhausbesuche, Beerdigungen und Einkäufe. Außerdem wird mit dem medizinischen Heilgarten im Heim die Artemisia annua Produktion am Laufen gehalten, die sich in der Behandlung von Erkrankungen in Zusammenhang mit COVID 19 sowie Malaria als wirksam erwiesen hat. Außerdem wirkt sie stark immunstärkend und wird von den Kindern daher auch täglich prophylaktisch eingenommen. Bislang sind alle gesund.
Seit diesem Jahr gibt es außerdem einen kleinen Neuzugang im Heim, sein Name ist Daniel. Mittlerweile ist er schon 10 Monate alt. Seine Mutter wurde bei einer Schießerei verletzt und mit einer OP konnten sie und das Kind gerettet werden. Da sie sich danach nicht um ihren Sohn kümmern konnte, wurde Daniel im Heim untergebracht, wo er nun für viel Freude sorgt.
Dank Eurer vielen kleinen und großen Spenden, die im Verlauf des Jahres auf unserem Konto eingegangen sind, konnten wir immer wieder Überweisungen nach Kamerun tätigen. Darüber sind wir sehr dankbar!
Bei den Spenden, die nicht von Vereinsmitgliedern, sondern über das „Rühren der Werbetrommel“ in Zeitung, sozialen Netzwerken und vor Ort zustande kamen, bemerken wir leider einen starken Rückgang. Das liegt auch daran, dass wir gerade keine „werbewirksamen“ größeren Projekte wie den Zaunbau oder einen Brunnenbau in Angriff nehmen können, sondern „laufende Kosten“ wie Alltagsversorgung, Essen und Schulgebühren bezahlen müssen. Für diese Grundbedürfnisse ist es erfahrungsgemäß leider deutlich schwieriger, Spenden zu bekommen. Auch ist es schwerer, auf die Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Dazu kommt natürlich nun die Corona-Situation, wodurch viele andere Vereine finanziell in Nöte kommen. Dadurch gehen einzelne, kleinere Spendenaufrufe leider oft unter.
Umso mehr sind wir auch weiterhin auf Eure Unterstützung angewiesen – von Herzen DANKE, dass ihr immer wieder an die Kinder und den Verein denkt.
Kassenbericht
Den Kassenbericht sowie den Bericht der Kassenprüfer könnt ihr gerne in der PDF nachlesen, die ihr zu Beginn des Berichts und hier runterladen könnt.
Ausblick
Wie bereits beim Rückblick auf das vergangene Jahr erwähnt, steht derzeit die Entscheidung von Cents for Help aus, ob wir wieder mit einer Unterstützung für die Schulgebühren der Kinder rechnen
dürfen. Diese wird uns voraussichtlich im Dezember diesen Jahres mitgeteilt.
Die Bezahlung der Schulgebühren stellt momentan unsere dringendste und zugleich schwierigste Aufgabe dar. Wir konnten einen kleinen Teil davon bereits an Sister Ann überweisen,
auch dank der Möglichkeit, nun in der Schweiz steuerlich absetzbare Spenden zu sammeln (dort wurde kräftig gespendet, herzlichen Dank!). Wir müssen nun aber weiter auf Spenden hoffen, um den
Restbetrag stemmen zu können.
Der aktuelle Kontostand nach der letzten Überweisung nach Kamerun: 3.554,83€
danke
Als Ausblick hier bei uns in Deutschland, bleibt uns vor allem ein großes Dankeschön an euch auszusprechen, die ihr durch eure Gedanken, Gebete oder Spenden diesen Verein mittragt und euren Beitrag zu einem besseren Leben in GEH leistet. Trotz unserer kleinen Mitgliederzahl konnten wir in den vergangenen Jahren schon richtig viel erreichen, wofür wir und die BewohnerInnen in GEH sehr dankbar sind.
Wir wünschen euch und euren Familien, dass ihr wohlbehalten durch diese schwierige Coronazeit kommt und immer wieder Stunden der Freude und des Glücks erleben könnt.
Wir wünschen euch einen behüteten Ausklang des Jahres und eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.

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