Wasserprojekt

Schon bei Rebekkas Besuch 2014 diskutierten sie und Sister Ann die sich verschärfende Wasserproblematik im Kinderheim. Während bis dato Wasser nie ein Problem war, da das Kinderheim über einen eigenen Grundwasserbrunnen verfügt, machen zunehmende Dürren, länger anhaltende Trockenzeiten, die steigende Anzahl der Menschen im Heim und die zusätzliche Anzahl an Nachbarn, die ebenfalls mit auf das Wasser des Heims angewiesen sind, die Situation deutlich schwerer. 

2021/2022 konnten wir als Verein einen neuen Brunnenbau auf dem Grundstück des Kinderheims finanzieren. Es war klar, dass Grundwasser vorhanden war, der derzeitige Brunnen war jedoch nicht tief genug. Dadurch herrschte oft Wassermangel.

Für 5.000€ konnten wir sicher stellen, dass Trinkwasservorräte vorhanden und die Kinder auch in sehr langem Trockenzeiten mit sauberem Trinkwasser versorgt sind. 

 

Im Frühjahr 2023 gab es dennoch eine vorübergehende Wasserknappheit. Bei der Suche nach der Ursache wurde klar, dass die vorhandenen Wasserpumpen nicht leistungsfähig genug waren, um tiefe Wasservorräte zu erreichen. 

Außerdem bedienten sich, trotz des Zauns, weiterhin alle Nachbarn am Brunnen selbst und es gab keinerlei Kontrolle darüber, wer sich auf dem Grundstück aufhält. 

Brunnenbohrung in GEH
Brunnenbohrung in GEH

Wir konnten eine neue leistungsfähigere Pumpe kaufen und einen Spannungsstabilisator dazwischen schalten, sodass sie zuverlässig - bei vorhandenem Strom - Wasser in die großen Tanks pumpen kann. So kann - solange Strom vorhanden ist - der Wasservorrat aus größeren Tiefen gepumpt werden und in den Tanks gespeichert werden. 

 

Außerdem konnten wir - in der Reflexion mit Sister Ann - eine gute Lösung finanzieren, die den Kindern wieder mehr Sicherheit durch die Respektierung der Zaungrenzen bietet und eine bessere Kontrolle über den Zugang zum Trinkwasser erlaubt, ohne der notleidenden Bevölkerung der Nachbarschaft im sprichwörtlichen Sinne den Hahnen zuzudrehen. 

 

 

Es wurden drei Wasserhähne außerhalb des Zauns installiert und eine Zuleitung gelegt, sodass die Nachbarn sich nicht mehr am Brunnen selbst auf dem Gelände bedienen müssen. Der Plan gelang und die Wasserknappheit konnte auf diese Weise so lange gut bekämpft werden, bis gegen Ende 2023 die ersten Stromrationierungen von Seiten der Regierung stattfanden. Das zwang uns dann, das Solarprojekt in Angriff zu nehmen.