Derzeit ist es am wichtigsten, den Alltag zu sichern und die Deckung der Grundbedürfnisse der Kinder und aller im Heim lebenden Menschen sicher zu stellen.
Aufgrund des Bürgerkriegs haben sich viele Preise verdreifacht und es wird zunehmend schwerer, das tägliche Leben zu finanzieren.
Einen Schulbesuch zu ermöglichen und damit Bildung zu finanzieren ist in der derzeitigen politischen Lage die einzige Möglichkeit, den Kindern eine Zukunftsperspektive zu bieten. Auch wenn Schule oft nicht stattfinden kann, gibt es viele mutige Lehrerinnen und Lehrer, die unterrichten - trotz verknappter Plätze und gestiegener Schulgebühren versuchen wir hier, allen Kindern Bildung zu ermöglichen.
Zusätzlich finanzieren wir 3-4 HeimlehrerInnen, die mit den Kindern an unterrichtsfreien Tagen (aufgrund Lockdowns oft der Fall) Stoff nachholen und bei den Hausaufgaben unterstützen.
Die Stromversorgung im Kinderheim stellt eine große Herausforderung dar - Stromrationierungen von Seiten der Regierung, wechselnde Spannungsspitzen und wochenlange Stromausfälle erschweren das Leben - trotz oft fehlendem Strom werden hohe Rechnungen gestellt. Da das Heim außerdem auf Strom angewiesen ist, um Wasser zu haben (elektrische Pumpen), führt ein Stromproblem zu einem Wasserproblem. Einen Teil des Problems konnten wir bereits lösen, weitere Solarprojekte sind zukünftig angedacht.
Schon seit vielen Jahren ist die Transportsituation im Kinderheim sehr schwierig - viele Wege sind durch den Bürgerkrieg zu Fuß zu gefährlich geworden und die Kinder müssen mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Auch Einkäufe sind aufgrund der Lage des Heims nur mit dem Auto möglich. Nachdem die letzten beiden funktionierenden Autos von Separatisten gestohlen wurden, mussten sich die Kinder mit Buschtaxen behelfen und der Alltag war stark erschwert. Mit dem Autoprojekt konnten wir Abhilfe schaffen.
Zunehmende Wasserknappheit trotz eines eigenen Brunnens im Kinderheim machten den Bau eines zweiten, tieferen Brunnens nötig.
Zusätzlich mussten neue Wasserpumpen installiert werden und neue Wasserhähne außerhalb des Grundstücks verhindern, dass sich alle Nachbarn (arme Bevölkerung und Militär) ungehindert das Grundstück betreten und Wasser unkontrolliert entnehmen.
Dieses Projekt konnten wir bereits abschließen!
Bei einem Besuch von Rebekka (1. Vorsitzende) mit ihrem Partner Michael im Jahr 2014 konnten neue Komposttoiletten sowie Duschen für die Kinder gebaut werden. Außerdem wurden die Kinderzimmer, in Zusammenarbeit mit den Kindern, verschönert und erneuert.
Das Kinderheim war nach allen Seiten ungeschützt und der Gefahr durch Landraub, Waffengefechte und Wasserraub aus dem Brunnen ausgesetzt - die Gefahr sehr groß! Wir konnten dieses Projekt abschließen und einen massiven Zaun rund um das gesamte Gelände bauen und dadurch für mehr Sicherheit für die Kinder sorgen.
1. Vorsitzende des Fördervereins GEH e.V.
Rebekka Diebold
Haydnstr. 4
35112 Fronhausen
Deutschland
0049 1781799106
Eintragung im Vereinsregister
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart
Registernummer: VR 381916
IBAN: DE86 4306 0967 7027 3864 00
BIC: GENODEM1GLS (Bochum)
VWZ: "deine Adresse"
